top of page
IMG_20210619_071556.jpg

Über den Hof

Gegründet Anfang 2021, geht die Solawi Spilkerhof im Jahr 2025 in die
fünfte Saison.

​

Hier auf dem Spilkerhof in Melle-Neuenkrichen bauen wir
für die Mitglieder der Solawi mehr als 50 verschiedene Kulturen an.
Gewirtschaftet wird auf etwa 1,5ha. Diese Fläche teilt sich auf in
5000m² Gemüse, 1600m² Kartoffeln und 580m² Folientunnel. Der Rest der
Flächen wird für den Anbau von Weißklee,Gründüngungen und für Brachflächen genutzt.

​

Wir haben zwar noch keine Bio-Zertifizierung, befolgen aber die Regeln
des biologischen Anbaus. Wir nutzen keine synthetischen Pflanzenschutzmittel und verwenden organische, natürliche Dünger, das Saatgut beziehen wir ausnahmslos von
biologisch und biodynamisch zertifizierten Saatgutfirmen.


Wir ziehen alle Jungpflanzen selber an. Dadurch ermöglichen wir, dass
der gesamte Prozess, vom Samen bis zum fertigen Produkt, hier auf dem
Hof stattfindet.


Unser Ziel ist es, leckeres Gemüse von hoher Qualität für unsere
Mitglieder zu produzieren.

Schmackhafte und seltene Sorten

Saisonal

Keine Pestizide,
kein synthetischer Dünger 

Regional

Familienunternehmen

Solidarisch

Abholstellen in deine Nähe

Online Gemüse-Auswahl

Unverpackt

1674067512312.jpg

Lerne uns kennen

Wir (Simon und Emma) haben uns auf einem Demeter-Hof in England kennengelernt, auf dem wir beide ein Praktikum im Rahmen unserer Ausbildung absolviert haben. Nachdem wir beide unsere Ausbildung abgeschlossen hatten, haben wir uns entschlossen uns als Gemüsegärtner selbstständig zu machen.

 

Unsere Vorstellungen von einem passenden Hof beeinhalteten die Nähe zur holländischen 

Grenze (wegen Emmas Familie), eine hügelige Landschaft, guten Boden und die Möglichkeit eine Solawi zu gründen.

 

Zu unserer großen Freude haben sich unsere Wünsche erfüllt, denn die Solawi auf dem 

Spilkerhof übertrifft noch immer unsere Erwartungen.

Die Gesichter der Solawi Spilkerhof

IMG_20221215_145409_edited.jpg

Gärtnerin

Emma van Overbeeke

  • aufgewachsen in Westervoort, Niederlande

  • Ausbildung in angewandter Biologie

  • Ausbildung zur biologisch-biodynamschen Fachexpertin

 

Mein Interesse am Gemüsebau habe ich entdeckt, als ich mit 16 Jahren das erste Mal ein 

Praktikum auf einem Demeterhof gemacht habe.

 

Das war eine tolle Erfahrung, doch zunächst dachte ich, das wäre nicht der richtige Beruf für 

mich, Die Arbeit war hart und anstrengend, daran war ich nicht gewöhnt. Ein Jahr nach 

diesem ersten Praktium entschied ich mich für ein weiteres Praktikum auf einem Bauernhof, 

denn ich war sehr an gesunder Ernährung und nachhaltiger Landwirtschaft interessiert. 

Nach diesem Praktikum habe ich erkannt, ich will Gemüsegärtnerin werden.

 

Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung in angewandter Biologie fand ich eine Schule, an 

der biodynamische und biologische Landwirtschaft gelehrt wird, den Warmonderhof. Bevor 

ich meine Ausbildung dort begann, wollte ich nochmal ganz sicher wissen, ob Landwirtschaft 

und Gemüsebau wirklich das Richtige für mich sind.

 

Ich ging mit Erasmus für ein halbes Jahr nach Finnland. Dort lebte und arbeitete ich als 

Freiwillige auf einem Bauernhof. Die Zeit dort verging wie im Flug, die Arbeit dort war 

traumhaft. Ich kümmerte mich um Kühe, säte und pflanzte, erntete und war immer draußen 

beschäftigt. Nach dieser Zeit war ich mir ganz sicher, ich will biologisches Gemüse anbauen.

IMG_20221006_121610_1.jpg

Gärtner

Simon Klinkenborg

  • aufgewachsen in Osnabrück

  • Studium im Gartenbau in Weihenstephan

​

Mein anfängliches Interesse am Gemüsebau stammt von meiner Leidenschaft fürs Kochen 

und für leckeres Essen. 

 

Eine meiner ersten Erinnerungen an besonderes Essen stammt vom Wochenmarkt. Meine Eltern kauften uns frische Kirschen die wir dort sofort aßen. Ich erinnere mich noch ganz lebhaft daran. Diese Kirschen waren frisch, süß, einfach traumhaft.

Als ich etwa 14 Jahre alt war begann ich mich für das Kochen zu interessieren. Es gefiel mir, mit schmackhaftem Gemüse leckere Speisen zuzubereiten. Eine Weile dachte ich darüber 

nach, Koch zu werden. Allerdings verbringe ich dafür meine Zeit viel zu gerne draußen an 

der frischen Luft.

Ich begann mich zu fragen, wie wird Gemüse angebaut, wie kann ich es selber anbauen und 

wie kann ich es auf dem besten und natürlichstem Weg anbauen ?

Dieses Interesse bewog mich dazu, Gartenbau zu studieren.

Bevor ich mein Studium begann absolvierte ich noch ein Praktikum auf dem CSA Hof Pente. Das war mein erster Kontakt mit der solidarischen 

Landwirtschft, und ich war sofort davon überzeugt.

 

Als Gemüsegärtner erfülle ich meine größten Leidenschaften. Ich schaffe wunderbare 

Lebensmittel und arbeite draußen in der Natur.

IMG_20230207_144752.jpg

Gärtnerin

Katharina Vogt

  • Aufgewachsen in Melle

  • 4 Jahre Arbeit auf verschiedenen Biohöfen


Schon mit 15 Jahren hatte ich die Vorstellung, später mal einen Selbstversorgerhof zu gründen.

 

Allerdings kam es stattdessen erstmal zu einer Ausbildung zur Tierpflegerin.

Danach habe ich über meine Schwester die biodynamische Ausbildung kennen gelernt, an der ich dann 3 Jahre teilnahm. Dort habe ich durch das Arbeiten und die monatlichen Seminare auf verschiedenen Biohöfen viel über den Anbau unserer Lebensmittel gelernt, meine Liebe fürs Gemüsegärtnern entdeckt und viele inspirierende Menschen kennen gelernt.

Mein erstes Jahr arbeitete ich bei der Gärtnerei am Johannishag bei Worpswede, einer vielseitigen Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Diese Menschen bei der Arbeit im Gemüse- und Kräuteranbau anzuleiten war für mich als Lehrling eine besondere Erfahrung.

Als Kontrast dazu war ich ein Jahr auf Hof Wöbs in Schleswig Holstein wo ich Milchkühe versorgte und melkte, beim Heuen und Ackerbau half und dabei lernte meine Hemmungen im Umgang mit großen Landmaschinen zu überwinden.
Das Jahr darauf wollte ich gerne wieder weiter Gärtnern, und das gleich in doppeltem Sinne, denn ich fand einen Hof in Schweden, wo ich ein weiteres bewegtes Jahr verbrachte. In Rosenhills Trädgård auf der Insel Ekerö bei Stockholm habe ich von der Aussaat bis zur Ernte viele Gemüsekulturen noch besser kennen gelernt. Auch von weiteren Betriebszweigen wie Mosterei, Obstbäume, Blumengarten, Hofladen, Restaurant und Ziegenhaltung konnte ich dort einiges miterleben.

 

Als es wieder Winter wurde zog es mich zurück in meine Heimat Melle.

Ich fand auf dem Mühlenbachhof einen Ort, an dem ich eine Saison weitgehend selbstständig Gemüse anbauen konnte, was eine gute Erfahrung war, mir aber auch zeigte, dass ich noch nicht bereit war so viel Verantwortung zu tragen.

Nachdem kurze Zeit später mein Sohn zur Welt kam, folgten 3 Jahre in denen ich nur zur Selbstversorgung Gemüse anpflanzte, Hühner hielt und wo immer es ging Obst sammelte und viel einkochte. Ich hielt dabei immer Ausschau nach einem Ort, an dem ich wieder Gärtnerin sein könnte, und freue mich sehr diesen nun auf dem Spilkerhof gefunden zu haben.

bottom of page